Blutmonds Geschichte Fortsetzung 2

Erstellt von Sarah Nägele

Hier Kapitel 2 meiner selbst geschriebenen Warrior Cats Geschichte…

Klicke HIER, dann kannst du Kapitel 1 nochmals lesen!

Kapitel 2:

Es war schon einige Tage her, dass Blutpfote und ihr Bruder Spinnenpfote zu Schülern ernannt worden waren. Sie war schon einmal auf einer Patrouille. Blutpfote hatte sich auch schon mit dem Gesetz der Krieger vertraut gemacht und Birkenrinde hatte ihr schon das NachtClan Territorium gezeigt. Das Lager war von einem kleinen Wäldchen umgeben, danach kam eine große Wiese und ein See. Wenn man vom See aus Richtung Süden sah, konnte man den Weg der Krähe sehen. Der Weg der Krähe war ein Streifen feste Erde auf dem manchmal Zweibeinermonster vorbei fuhren. Dahinter lag der Zweibeinerort. Aber wenn man dem See nach Norden folgt, kam man zu der Lichtereiche, eine riesige Eiche, die dem NachtClan heilig war. Die Eiche war umgeben von Moorland, das sich weit über den Horizont erstreckte. Birkenrinde hatte Blutpfote erzählt, das wenn man dem Moor folgte, führte es einem zu der Höhle der Geister. Dort konnte man mit dem SternenClan in Verbindung treten. Jedoch dauerte es mehr als einen Tag, um dort hin zu kommen.

„Blutpfote! Komm wach auf, ich muss dir was zeigen!“ Blutpfote öffnete die Augen und sah die graue  Katze, die mit großen Augen vor ihr stand, entrüstet an. „Was ist denn? Siehst du nicht, dass ich schlafe?“, motzte sie ihren Bruder an. „Du hast geschlafen“, erwiderte dieser, „und jetzt schau.“ Spinnenpfote schob ihr eine dicke Maus hin. „Die hab ich grad gefangen! Ist das nicht super?“ „Ja ganz toll“, miaute Blutpfote, neidisch, weil sie noch nicht jagen war. Der graue Kater wollte gerade den Bau verlassen, als er sich nochmal umdrehte und miaute: „Oh und Birkenrinde will dich sehen.“ Blutpfote stolperte verschlafen aus dem Bau der Schüler und blickte sich suchend um. Ihr Bruder war bereits über alle Berge und von ihrem Mentor auch keine Spur. Sie lief Richtung Hocheiche, die in der Mitte des Lagers stand. Ein Stückchen neben der Eiche lagen Falkenruf und Sonnenblumenkern, die gerade etwas mit Wolfsherz besprachen. Aus der Kinderstube, am anderen Ende des Lagers, purzelten Herzjunges und Kiesjunges, die gerade miteinander spielten. Als sie Blutpfote sahen, hielten die zwei inne und rannten dann wieder zurück in den Bau.

Wie aus dem Nichts tauchte Birkenrinde hinter ihr auf. „Da bist du ja endlich. Wo warst du denn?“ „Ich ehm… ich war in meinem Bau und habe geschlafen“, miaute sie verdutzt. Ihr Mentor musterte sie und meinte dann: „Wie auch immer. Heute gehen wir jagen.“

                                                Fortsetzung folgt…

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.