Interaktives Theater

Ein Bericht von Oliver Rödig und Fabian Ostermayer

 

Was hat Theater mit Mobbing zu tun und was ist daran überhaupt „Interaktiv“?!

Fabian und ich, Oli,  waren am Freitag vor den Ferien bei dem Interaktiven Theater in unserer Schule und davon wollen wir euch nun berichten.

Über ein Stuhlkreisgespräch über peinliche Bilder z.B. auf Instagram und was solche Bilder anrichten können, kamen wir zum Thema Mobbing, was es heute leider täglich an Schulen gibt. Beim Mobbing wird jemand geärgert, beklaut und systematisch fertig gemacht, meist ist es eine Gruppe, die gegen einen Einzelnen geht. Ein Streit dauert oft nicht sehr lange, Mobbing zieht sich über Monate, vielleicht sogar Jahre hin. Nach diesem Gespräch führten wir ein Theaterstück auf, in dem es um bestimmte Personen, die etwas erzählt bekamen und es weitererzählten und dann noch mehr dazu erfanden, ging. Danach spielten wir das Spiel „Ich bin der Einzige, der…“. Hier mussten wir uns in einem Kreis aufstellen und etwas über uns sagen, wie „Ich bin der Einzige, der schon mal einen Apfel gegessen hat.“ Jetzt nur als Beispiel. Traf eine Sache, die jemand sagte, auf einen zu, so musste man in die Mitte kommen. Und Ziel war es, so wenig Leute aus dem Kreis in die Mitte zu bekommen wie möglich. Etwas später stellte sich eine Person vorne auf und ein Mann stand hinter ihr und hielt verschiedene Schilder hoch, auf denen Wörter wie ZEIGEN oder FLÜSTERN standen und das Publikum musste das machen. Das ist der INTERAKTIVE Teil am Theater. Die Person vorne musste dann beschreiben, wie es sich anfühlte, wenn man auf sie zeigte oder flüsterte.

Etwas später machten wir ein kleines Konzentrationsspiel: Zweiergruppen gingen zusammen und „kämpften“ miteinander. Das Problem war, dass beide Partner ein Bonbon auf ihrem Handrücken hatten, das nicht herunterfallen durfte. Danach sollten wir die Augen schließen und uns vorstellen, was wir unter z.B. Mitläufern verstanden. Dann wurden drei „Bildhauer“ ausgewählt, die ihren Freunden erklärten, wie sie sich aufstellen sollten, um die Mitläufer darzustellen. Als wir damit fertig waren, spielten uns die Erwachsenen ein Theaterstück vor, in dem ein Mann einer Frau etwas anvertraute und sie es allen weitererzählte, bis schließlich alle über den Mann lachten. Am Ende des Stücks berieten wir, wie es noch schlimmer für den Mann werden könnte. Danach teilten wir uns in drei Gruppen ein und übten für ein Mobbingtheaterstück, das wir dann aufführten. Am Ende besprachen wir die Theaterstücke und von uns wurden noch ein paar Bilder gemacht.

Tschüss

Euer Oli und euer Fabi

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.