Stereotypen – sind sie auch in deinem Kopf?

Wir werden täglich „Opfer“ von Stereotypen oder haben sie selbst im Kopf – aber was ist das eigentlich?

Unter Stereotypen versteht man ein „verallgemeinerndes, negatives oder positives Bild eines Individuums„.

Hier ein paar Beispiele:

  • Männer sagen, dass Frauen zu sensibel sind
  • Mäner dürfen keine Emotionen zeigen
  • Frauen können nicht Auto fahren
  • Frauen können gut kochen und kümmern sich um die Kinder
  • Männer machen Karriere und sorgen für den Unterhalt der Familie

So kann es auch passieren, dass ältere Menschen beispielsweise junge Frauen, die Karriere machen, belächeln oder mit mit Sprüchen wie „Die schafft es eh nicht“ herabsetzen. Grund: Sie haben im Hinterkopf bestimmte Stereotype abgespeichert. Stereotypen sind also nicht immer nur typisch Mann/Frau, sondern führen manchmal von einem Witz zu einem beleidigendem Satz.

Stereotypen gibt es aber nicht nur bei Geschlechtern sondern auch zum Beispiel bei verschiedenen Völkern.

Beispiele:

Deutsche sind: immer Pünktlich, sehr  organisiert und streng

Franzosen sind: romantisch, essen ständig Baguette und sind unhöflich zu Touristen

Briten sind: Teetrinker, sehr höflich und zurückhaltend

US-Amerikaner sind: oberflächlich, patriotisch und essen nur Fast Food

Man sieht daran, dass es positive Stereotypen aber auch negative Stereotypen gibt.

Vielleicht sollten wir weniger in Schubladen denken und mehr den Menschen hinter dem „Etikett“ sehen.

Fun Fact: Das Titelbild wurde von einer KI generiert, die folgende Anweisung hatte: „Erstelle ein Bild, das typische Stereotype von Mann und Frau zeigt.“