{"id":4827,"date":"2016-10-26T19:10:38","date_gmt":"2016-10-26T17:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/?p=4827"},"modified":"2016-10-27T19:46:22","modified_gmt":"2016-10-27T17:46:22","slug":"halloween-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/?p=4827","title":{"rendered":"Halloween \u2013 Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine Gruselgeschichte von Oliver R\u00f6dig<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Habt ihr euch schon mal so richtig gegruselt??? Halloween steht am 31.Oktober auf 1. November bevor, da lohnt es sich, die folgende Gruselgeschichte zu lesen, um sich schon mal einzustimmen&#8230;<!--more--><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4829 alignleft\" src=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r-300x225.jpg\" alt=\"r\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r-300x225.jpg 300w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r-768x576.jpg 768w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r-624x468.jpg 624w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/r.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vincent Schl\u00fcsselbein war ein normaler 12- j\u00e4hriger Junge aus Grabst\u00e4tten, einer Kleinstadt. Der Name \u201e Grabst\u00e4tten&#8220; h\u00f6rte sich ganz sch\u00f6n unheimlich an, doch viele, die dort schon Urlaub gemacht hatten, k\u00f6nnen bezeugen, dass es gar nicht so schlimm war. Der Hauptgrund weswegen alle so Angst hatten, war, dass es \u00fcber Grabst\u00e4tten viele beunruhigende Sagen gab. Einige davon handeln von Vampiren oder so etwas. Vincent lebte dort mit seiner kleinen Schwester Ella, seiner Mutter und seinem Vater. Vincent war ein Junge, der gerne Ausfl\u00fcge unternahm, am allerliebsten besuchte er den Wald. Er hatte schon wieder die Bitte, in den Wald zu gehen. Seine Eltern lachten liebevoll und erf\u00fcllten ihm den Wunsch. Schon kurze Zeit sp\u00e4ter standen sie im Wald. \u201eSammeln wir auch Pilze?\u201c, fragte Ella. \u201e Klaro!\u201c, lachte der Vater. \u201e Wie w\u00e4re es denn, wenn wir uns aufteilen?\u201c, bohrte Vincent nach. Der Vater legte den Kopf in den Nacken. \u201eDu immer mit deinem Aufteilen\u201c, lachte er. Dann willigte er ein. \u201eVielleicht sehen wir ja Vampire!\u201c, fl\u00fcsterte Vincent und st\u00fcrzte sich auf die kreischende Ella. &#8222;Du bist so was von bl\u00f6d!\u201c, sagte Ella. Der Vater st\u00f6hnte genervt : \u201e Du immer mit deinen Vampiren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich gingen der Vater, die Mutter, Vincent und Ella durch den Wald. Vincent und Ella bogen rechts ab, dann links, dann noch einmal links und schlie\u00dflich wieder rechts. Vincent genoss die frische Luft, Ella hingegen hatte Angst vor den \u201eVampiren\u201c, die hier angeblich hausen sollten. Vincent hatte ihr viele Vampirgeschichten erz\u00e4hlt, von denen Sie dann Albtr\u00e4ume hatte. Pl\u00f6tzlich klaffte vor ihnen ein Felshang. Vincent grinste. \u201eWetten ich schaffe es da r\u00fcberzuspringen!\u201c \u201eDu tust dir nur weh!\u201c, schrie Ella ihm nach. Vincent sprang! Er k\u00f6nnte es schaffen. Aber er schaffte es nicht! Er sprang gegen die andere Felswand, blieb kurz h\u00e4ngen und fiel in die Tiefe. Ella rannte zu den Eltern, fand sie aber nicht! Sie hatte sich verirrt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vincent zu sich kam, war es finstere Nacht. Auf seinem Gewand hatte er getrocknetes Blut und ihm war schlecht. Au\u00dferdem schmerzte sein linker Fu\u00df, mit dem er als erstes auf dem Boden aufgekommen war. Er zitterte. Teils wegen K\u00e4lte, teils wegen Angst. Im Dunkeln war ihm der Wald nicht geheuer. Vorsichtig stand er auf und sah sich um. Nichts! Nur Schw\u00e4rze! Langsam ging Vincent durch den Wald und rief nach seinen Eltern. Aber au\u00dfer seinem Echo antwortete ihm keiner. Er lief weiter und schaute nach hinten. Boom! Schon war er gegen einen Baum gelaufen. Er schaute sich den Baum an. \u201cUaaaaaahhhh\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er fr\u00f6stelte. Vincent erschrak! Der Baum hatte geknarzt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu kommst gerade richtig!\u201c, kr\u00e4chzte eine unheimliche Stimme! Der Baum \u00f6ffnete sich und ein gruseliges, altes Skelett mit Spinnweben zwischen den Rippen kam heraus. Vincent starrte es an. Das Skelett kicherte. \u201eBUUUUUUUUUHHHHHH!\u201c, schrie es. \u201eAAAHHHH!\u201c Vincent bekam den Schock seines Lebens! Er rannte davon! Das Skelett hinterher! Vincent blieb in \u00c4sten und Zweigen h\u00e4ngen! Er bekam Panik, als das Skelett nur noch einen Meter von ihm entfernt war!\u201c H\u00e4h\u00e4h\u00e4h\u00e4h\u00e4!\u201c, lachte es! Dann br\u00fcllte es noch einmal lauthals: \u201eBBBBBBBBBBBUUUUUUUUUUUUUUUUHHHHHHHHHHHHH!\u201c Dann fiel Vincent in Ohnmacht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er aufwachte, lag er auf einem kalten Steinboden. Er drehte sich um \u2026 \u201eBBUUUUUUHHH!\u201c Das Skelett grinste ihn an. &#8222;Hallo, mein junger Freund!\u201c, sagte es \u00fcberraschend freundlich. \u201eWenn ich dich erschreckt haben sollte\u2026bitte verzeih!\u201c \u201e \u00c4\u00e4\u00e4hhhh,\u2026 ja gut. Ich\u2026\u00e4\u00e4hhh, habe ich,\u2026also ich dich, \u00e4\u00e4\u00e4\u00e4hhhmm, \u00e4\u00e4h\u2026\u201c, stotterte Vincent. \u201eSchon gut. Ich habe dich schon verstanden, junger Freund!\u201c, l\u00e4chelte das Skelett ihn an. \u201eIch hei\u00dfe \u00fcbrigens \u201eOkto\u201c!\u201c, f\u00fcgte das Skelett hinzu, und sch\u00fcttelte mit einer Knochenhand Vincents Hand. \u201e\u00c4h, ja \u2026ich hei\u00dfe Vincent!\u201c, erkl\u00e4rte Vincent. \u201eFreut mich sehr, Vinn kent!\u201c, sagte das Skelett. \u201eVincent!\u201c, verbesserte Vincent. \u201eOh, ja\u2026\u00e4h nat\u00fcrlich \u2026Vincent.\u201c, erwiderte Okto. \u201eOhh!!!!!\u201c Okto schn\u00fcffelte in die Luft. Jetzt rief er: \u201eKomme gleich! Ich eile! Komm mit \u00e4hh\u2026 Victor!\u201c \u201eVincent\u201c, knurrte Vincent. Okto ging mit Vincent durch T\u00fcrme und dunkle, modrige G\u00e4nge. \u201eWo gehen wir eigentlich hin?\u201c, fragte Vincent. \u201eGeduld!\u201c, gab Okto als Antwort. \u201eHihihihihihihihihihi!\u201c, dr\u00f6hnte es aus einer Ecke. Ein Vampir flog auf die beiden zu. \u201eJa, wenn das mal nicht Okto ist!\u201c, l\u00e4chelte er, und seine spitzen Z\u00e4hne blitzen auf. \u201eDer hat uns gerade noch gefehlt.\u201c, fl\u00fcsterte Okto zu Vincent. \u201eIch wei\u00df nicht wer das ist, und es interessiert mich auch nicht, hahahahahahahahahahaha!\u201c, prustete der Vampir los vor Lachen. \u201eFurchtbar witzig\u201c, entgegnete Okto. \u201eDu hast ja einen soooooooo lustigen Humor!\u201c \u201eHumoor! Hehehe. Ich habe nur einen Husee! Aaahahahaha!\u201c, lachte der Vampir. Okto stie\u00df den Vampir zur Seite. \u201eHau mal ab! Du bist im Weg, du Napfs\u00fclze!\u201c Das schockierte den Vampir. \u201eIch dachte du willst den Preis \u201eVorbildlichstes Skelett des Jahres\u201c gewinnen, hehe!\u201c \u201eWerd ich auch! Warte es nur ab!\u201c \u201eOch wei\u00dft du\u2026so vorbildlich bist du gar nicht, hohohohohihihihihuhuhuhuhahahaha!\u201c Damit verschwand der Vampir in der Dunkelheit. \u201eNat\u00fcrlich bin ich das!\u201c, rief ihm Okto hinterher. Er und Vincent kamen an ein gigantisches Holztor. Okto \u00f6ffnete es und Vincent fielen fast die Augen aus dem Kopf. Vor ihm lag ein gigantischer Friedhof! Zwischen den Grabsteinen waberte Nebel. Hinter den kaputten Eisenz\u00e4unen sah man schiefe H\u00e4user, eine Glaskuppel und ganz hinten ein riesiges, schiefes Schloss! Okto steuerte mit Vincent auf eines der H\u00e4user zu. Vincent guckte schockiert auf ein Schild, das an der Hauswand hing. GASTHOF ZUR BLUTWURST stand da. Okto \u00f6ffnete die T\u00fcr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4831 size-large\" src=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/f-768x1024.jpg\" alt=\"f\" width=\"625\" height=\"833\" srcset=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/f-768x1024.jpg 768w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/f-225x300.jpg 225w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/f-624x832.jpg 624w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/f.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem Haus verschlug es Vincent die Sprache. Tausende Monster dr\u00e4ngelten sich zu einer kleinen Theke oder sa\u00dfen an kaputten, alten Holztischen. Mumien, Moorungeheuer, Zombies, Skelette, Werw\u00f6lfe, Vampire, Sensenm\u00e4nner, Riesenspinnen, Zweik\u00f6pfige und viele andere. Okto dr\u00e4ngte sich gleich zu seinen Freunden Oopy, dem Werwof, Silo, der Mumie und Koralla, einem Hexenm\u00e4dchen. \u201eHallo, Leute!\u201c, rief Okto. Oopy hob seinen Wolfssch\u00e4del und heulte freundlich auf, was soviel bedeutet wie: \u201eOh, Leute guckt mal!\u201c Silo und Koralla ( die auch \u201ewerwolfisch\u201c sprechen konnten ) schauten sofort in die Richtung, in die auch Oopy guckte. Wankend, und dabei fast ein Bein verlierend, lief Okto auf seine Freunde zu. \u201eJa wer kommt denn da ?\u201c, lachte Silo. Koralla h\u00fcpfte auf ihren Besen und sauste auf ihm kreuz und quer durch den Gasthof. \u201eJjjjuuuuuuhhhhhhuuuuuuu!!!!!\u201c, rief sie. \u201eEndlich! Wo warst du denn, du alte Rippennudel?\u201c Okto brachte das zum Lachen. \u201e Ja, haha, ich hab meinen neuen Freund dabei, \u00e4h\u00e4hihihihi!\u201c Silo, Oopy und Koralla guckten Okto fragend an. \u201eWo ist er denn?\u201c, bohrte Koralla nach. Okto zeigte mit dem Daumen nach hinten. \u201eDer da!\u201c, sagte er. \u201eWer da???\u201c, fragte Koralla. \u201eDer Menschenjunge da. Er hei\u00dft,\u00e4\u00e4hhhh\u2026Prozent.\u201c, sagte Okto. \u201eDen Namen gibt\u2019s gar nicht!\u201c, bemerkte Silo. \u201eMeinst du vielleicht\u2026Sch\u00e4delbrummer?\u201c, fragte Koralla. \u201cNee!\u201c, meinte Okto. Oopy knurrte etwas. \u201eWie bitte?\u201c, fragte Okto. \u201eVielleicht Augenh\u00f6hle?\u201c W\u00e4hrend die 4 \u00fcber den Namen diskutierten, versuchte der 2- k\u00f6pfige Vampir an der Theke Vincent ein blutrotes Ges\u00f6ff anzubieten. Vincent machte schnell einen Schritt r\u00fcckw\u00e4rts und lehnte ab. Auf der Schulter trug der Vampir eine Katze mit Fledermausfl\u00fcgeln, die Vincent unruhig beobachtete und ihn immer wieder anfauchte. Vincent ignorierte die Katze lieber. Aufgeschreckt von allen Monstern, ging er langsam r\u00fcckw\u00e4rts, bis er die T\u00fcr f\u00fchlte. Aber als er sie \u00f6ffnen wollte erschrak er, denn er f\u00fchlte hier nicht an der T\u00fcr, sondern an einem vollgesabberten Werwolfsmaul! Er fiel fast in Ohnmacht als er das graue, zottelige Ungeheuer vor sich sah. Das war zu viel f\u00fcr ihn: er verlor seinen Verstand, rannte zur T\u00fcr, \u00f6ffnete sie und \u2026 blickte in das unheimliche Gesicht einer Moorleiche. Er wurde total ver\u00fcckt. Er schrie und kreischte und ALLE guckten zu ihm. Da hielt er lieber den Mund. Einen Moment lang blickten ihn alle noch einmal entgeistert an. Dann drehten sich alle wieder um. Vincents Augen \u00f6ffneten sich, als er sah, was sich Okto vom Buffet holte: ein St\u00fcck Glibberaugentorte, einen Teller \u201eZermatschter Fliegen- Salat\u201c, 5 Schimmelkekse mit Madenst\u00fcckchen, einen Teller mit \u201eTotem Habicht- Fleisch\u201c, und ein Getr\u00e4nk mit Gelee aus Maden ( bei denen es \u00f6fter sein konnte, das ein paar Maden noch lebten), aber nicht ohne ein paar T\u00fccher und einem Lappen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt bekam Vincent irgendwie auch Hunger. Er ging zur Theke, und schaute sich die Speisekarte an. Doch es w\u00fcrgte ihn, als er das sah:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPEISEKARTE DES GASTHOFES ZUR BLUTWURST<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ZERMATSCHTER FLIEGENSALAT GLIBBERAUGENTORTE S\u00dcSSE VAMPIRAUGEN SCHIMMELKEKSE MIT MADENST\u00dcCKCHEN TOTES HABICHTFLEISCH GELEE AUS MADEN RAUSGEBRATENE SPINNEN AUSGEKOTZTES KUCHENGELEE<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uaaaaaahhhhhhh! \u201eEin ekliges Buffet!\u201c, sagte er zu dem 2- k\u00f6pfigen Vampir. \u201eTja, aber was andres gibt\u2019s nicht, Kleiner! Gib dich damit zufrieden\u201c, meinte dieser. Vincent ging zur\u00fcck auf den Friedhof. Traurig setzte er sich zwischen zwei Grabsteine. Auf einem stand Holga Schlotterbein und auf dem anderen Patrezia Giftpilz. Kaum hatte er sich hingesetzt, wackelte die Erde unter Patrezia`s Grabstein. Ein Leichenm\u00e4dchen kam heraus! Aus Holgas Grabstein kam ein gespenstischer Nebel, der schlie\u00dflich eine alte Frau ergab. \u201eHolga!\u201c, rief Patrezia. \u201ePatrezia!\u201c, rief Holga. \u201eUnd wer bist du?\u201c, fragte Patrezia Vincent. \u201e\u00c4\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4hhhhhh\u2026 ich?\u201c, fragte Vincent. Er hatte gerade n\u00e4mlich nicht aufgepasst. Holga und Patrezia tauschten einen Blick aus. \u201e\u00c4h, ja DU.\u201c, sagte Patrezia. \u201eAu\u00dfer uns und dir ist ja keiner da.\u201c \u201eDoch ich !\u201c, kr\u00e4chzte es von einem Baum. Eine Fledermaus flatterte herunter. \u201eIch bin n\u00e4mlich IMMER da!\u201c, sagte sie. \u201eOohhh Blubber, du nervst!\u201c, sagte Patrezia. \u201eNa und! Ihr kommt immer her und nervt NOCH mehr als ich es angeblich bei euch tue. Warum seid IHR so\u2026 so\u2026 NERVT\u00d6TEND und soooo\u2026 \u00e4hh\u2026SCHRECKLICH!\u201c, schrie Blubber zur\u00fcck. \u201eWIR? Aha! Merkst du`s Holga. Jetzt sind WIR wieder die B\u00f6sen!\u201c, sagte Patrezia scheinheilig. Beleidigt flog Blubber zu der rie\u00dfigen Glaskuppel. Patrezia und Holga redeten \u00fcber Blubber und verga\u00dfen Vincent. Er nutzte diese Chance und rannte davon. Er bahnte sich einen Weg durch das Dorf und sah ganz weit hinten, ein riesiges Eisentor. Vincent lachte. Das war bestimmt die T\u00fcr zum Ausgang! Pl\u00f6tzlich traf ihn ein Strahl im Nacken. Er drehte sich um, um zu sehen wer es gewesen war. Aber da wurde ihm auch schon schwarz vor Augen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenig sp\u00e4ter lag er auf einer gro\u00dfen Eisenplattform. Er wollte aufstehen und sich umgucken, aber er war festgebunden. \u201eBleib doch noch liegen!\u201c, \u00a0sagte eine Stimme. Ein Mann in einem mit Farben verschmierten Kittel kam zum Vorschein. In der Hand hielt er ein Reagenzglas mit einer gr\u00fcnen Fl\u00fcssigkeit, die gef\u00e4hrlich qualmte. \u201eWillkommen im Hotel TRANZILVANIEN!\u201c, sagte der Mann. \u201eBin ich wirklich im Hotel?\u201c, fragte Vincent unruhig. \u201eNein!\u201c, lachte der Mann. Vincent guckte um sich. Es waren \u00fcberall eiserne Kisten, Ventilatoren, Computer und solch Zeugs zu sehen. An einer Stelle sah man ein gro\u00dfes Glas mit einem Werwolfsskelett. An dem Skelett hingen noch ein paar Kabel und das Wasser blubberte bedrohlich. Vincent sah den Mann an, der scheinheilig auf ihn herabguckte. \u201eWieso grinsen Sie so?\u201c, fragte Vincent \u00e4ngstlich. \u201eDamit ich sehe, ob du mein erstes Versuchskaninchen bist.\u201c, antwortete der Mann. \u201e\u00c4\u00e4\u00e4hh\u2026\u00e4hh\u2026Versuchskaninchen? Wof\u00fcr?\u201c, fragte Vincent, aber da hob ihn der Professor schon hoch und steckte ihn in eine Rakete. Vincent sah durch eine Glasscheibe, dass sich W\u00e4nde auf die Rakete zuschoben. Der Professor grinste fies, als sich aus den W\u00e4nden ein Dinosaurier formte. Der Professor dr\u00fcckte auf einen Knopf\u2026 und drei kleine Roboter betraten das Labor. Es waren Roboter wie die, die Vincent vor dem Tor abgeschossen und hierher gebracht hatten. Die Roboter zogen Seile aus dem Roboter\u2026 und der Roboterdino flog durch die Kuppel in die Nacht hinaus. Vincent hielt sich nur mit M\u00fche fest. In einer Ecke erschien ein Schatten. Der Professor musste aus zwei Tieren einen Hybriden erschaffen, und diesen hier versteckt haben. Ein unheimliches Wesen trat aus der Dunkelheit. Vincent erstarrte! Das Wesen besa\u00df zwar den K\u00f6rper einer Schlange, doch aus seinem Unterk\u00f6rper wuchsen haarige lange Spinnenbeine. Die Spinnenschlange kreischte ohrenbet\u00e4ubend, und krabbelte schneller als ein Mensch rennen kann auf Vincent zu. Vincent stolperte auf eine Glasscheibe zu und flog gegen diese. Sie zersplitterte und Vincent musste sich nun an einer Eisenstange festhalten. Die Schlange krabbelte auf das Dach des Dinos und stand nun genau \u00fcber Vincent. Aus ihren Z\u00e4hnen tr\u00f6pfelte eine gelbe, z\u00e4hfl\u00fcssige Fl\u00fcssigkeit: GIFT! Gerade als sie Vincent bei\u00dfen wollte, tr\u00f6pfelte das Gift auf das Dach des Dinos. Das spinnenartige Tier trat auf das Gift, rutschte aus, flog auf den R\u00fccken\u2026 und fiel bis zum Gruselland hinunter. Es kreischte noch einmal lauthals, dann war es mit einer Explosion in der Kuppel verschwunden. Vincent schrie laut: &#8222;Zu Hilfe! Helft mir! H\u00f6rt mich denn keiner!\u201c Niemand antwortete. Pl\u00f6tzlich ruckelte der Dino bedrohlich. Vincent guckte nach unten. \u201eDas ist jetzt nicht euer Ernst!\u201c, dachte er. Am rechten Fu\u00df des Roboterdinos hatte sich ein zweites dieser Schlangenmonster festgekrallt. Es kreischte so laut, dass Vincent schlecht wurde und er die Stange loslie\u00df. Mit einem Schrei st\u00fcrzte er nun auf das Gruselland zu. Er schloss die Augen. Auf einmal wurde sein Fall langsamer. Er blickte nach oben: \u201eAaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!\u201c Ein gigantischer Vogel hatte ihn vor dem Aufprall am Boden bewahrt! Es war aber kein normaler Vogel\u2026 dieser hatte nur ein Auge, rasiermesserscharfe Krallen und Z\u00e4hne und keine Federn. Er hatte die Haut einer Schlange. Der Vogel flog mit Vincent in den Himmel hinauf. &#8222;Tsch\u00fcss! Komm gut nach Hause!\u201c, riefen Okto, Silo und Koralla. Und zum Abschied heulte sogar Oopy noch einmal laut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4833 size-large\" src=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/o-768x1024.jpg\" alt=\"o\" width=\"625\" height=\"833\" srcset=\"http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/o-768x1024.jpg 768w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/o-225x300.jpg 225w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/o-624x832.jpg 624w, http:\/\/zeitung.480grad-lwrs.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/o.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vogel flog mit Vincent durch die Erde und sie waren wieder drau\u00dfen in der realen Welt. Vincent wurde \u00fcber seinem Haus hinabgeworfen\u2026 und fiel durch den Kamin. Als er am Boden aufschlug, rannten seine Eltern und Ella auf ihn zu und\u00a0umarmten ihn. Und durch dieses Abenteuer hatte Vincent etwas sehr Wichtiges gelernt: Egal wo man ist, man sollte immer Freunde haben! Und wenn Vincent noch zugeh\u00f6rt h\u00e4tte, h\u00e4tte er noch h\u00f6ren k\u00f6nnen, dass irgendwo im Wald noch ein Wolf geheult hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PS: S\u00fc\u00dfes oder Oli \u2026..!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Euer Oliver R\u00f6dig aka Oli<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Gruselgeschichte von Oliver R\u00f6dig Habt ihr euch schon mal so richtig gegruselt??? Halloween steht am 31.Oktober auf 1. 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