Referendarin im 2. Jahr

Ein Artikel von Janina Stölzle

Es gibt an unserer Schule viele Lehrer/innen, die im 2. Berufsjahr sind. Sie ist eine davon: Unsere Frau Mokry. Ich habe sie interviewt. Lest weiter und ihr lernt sie kennen.

kmok2015

Frau Mokry geht gerne laufen, shoppen und trifft sich mit ihren Freunden. Die 27-jährige Referendarin kommt aus Gersthofen und wird schwach bei Süßigkeiten, besonders bei Schokolade (wie die meisten von uns bestimmt auch). Ihre Lieblingsserie ist „2 BROKEGIRLS“. Bei der Lieblingsmusik kann man sich streiten, aber was sie gar nicht mag sind Schlager. Sie hat einen Lieblingskünstler, nämlich Lenny Kravitz. Ohne Ärger könnte sie leicht leben…

Über was freuen Sie sich?

Ich freue mich, wenn es meiner Familie und meinen Freunden gut geht. Wenn alle gesund sind und einfach eine gute Zeit haben können, ohne Sorgen.

Über was ärgern Sie sich?

Über schlechte Autofahrer und ab und zu mal über faule Schüler. 🙂

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Ich muss gestehen, dass ich seit meinem Studium sehr wenig gelesen habe und mich nur mit Fachliteratur beschäftigt habe, aber ich mochte ganz gern die Harry-Potter-Bücher.

Welche drei Sachen würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meinen Mann, Musik und ein gutes Buch.

Wovon haben Sie schon immer geträumt?

Eine gute Lehrerin zu sein.

Denken Sie, Sie sind eine gute Lehrerin?

Ich hoffe es!

Was wäre der absolute Horror für Sie?

Meinen Beruf nicht mehr ausführen zu können.

Was würden Sie für einen Beruf ausüben, wenn es Lehrer nicht mehr gäbe?

Dann würde ich wahrscheinlich als Kauffrau in einem Büro sitzen, denn dazu habe ich eine Ausbildung gemacht.

Warum sind Sie dann doch Lehrerin geworden?

Davon habe ich tatsächlich schon immer geträumt. Als ich klein war, war es schon mein Wunsch und deshalb habe ich ihn in die Tat umgesetzt.

Welche Fächer haben Sie und warum?

Mathe, BwR und Wirtschaft, weil es schon immer meine Lieblingsfächer waren und darum wollte ich diese Leidenschaft einfach weitergeben.

Was gefällt Ihnen am meisten am Lehrerdasein?

Dass jeder Tag anders ist und manchmal auch der Funke überspringt, dass die Schüler auch begeistert sind von dem, was ich mache.

Was gefällt Ihnen nicht?

Wenn es mal eben nicht so läuft und ich mag natürlich auch keine schlechten Noten vergeben müssen.

Welche Erwartungen hatten Sie an das „Lehrer sein“ und wurden sie alle erfüllt?

Eben dass es ein abwechslungsreicher Beruf ist und dass ich meine Leidenschaft in meinen Fächern weitergeben kann.

Wurden Sie alle erfüllt?

Teilweise, nicht immer zu 100 %, aber durchaus macht es mir mega viel Spaß und ich brenne dafür.

Ist es schwer alle Schüler gleich zu mögen/ zu behandeln?

Eigentlich nicht. Eigentlich versuche ich da sehr fair zu sein und ich glaube, dass mir das bisher ganz gut gelingt.

Gehen Sie jeden Morgen gern in die Schule und wenn ja, warum?

Ja, definitiv. Also da kann ich wirklich nur ja sagen. Weil nicht jeder Tag ist gleich, es ist abwechslungsreich und ich freue mich auf meine Schüler. Es ist so, als hätte man sein eigenes Baby, dem man jeden Tag zuschauen kann, wie es wächst und so ist es bei den Schülern.

Vor den Ferien – knallharter Unterricht oder Film?

Aufgrund meiner Fächer eher knallharter Unterricht.

Was ist, wenn Ihnen ein Schüler einen Streich spielt?

Dann spiele ich einen zurück.

Was machen Sie in einer Vertretungsstunde?

Da versuche ich meine Fächer zu unterrichten, dies dann aber auf eine lockere, spielerische Art und Weise.

Danke für das Interview!

Dass war jetzt nur das erste Interview von vielen. Als nächstes folgt Herr Luff!

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